Kennst du das Gefühl: Ach ich machs schnell selbst, dann läufts wenigstens, so wie ich möchte. Absolut nachvollziehbar, gleichzeitig für den Erfolg deines Unternehmens nicht hilfreich. Denn dein Fokus sollte ganz klar darauf liegen, das Unternehmen voranzubringen und nicht darauf, operative Aufgaben zu übernehmen.
Basis des Delegierens: Vertrauen
Bekommst du jetzt bei dem Gedanken bereits erste Schweißperlen auf der Stirn? Dann fehlt dir das Vertrauen in deine Mitarbeitenden. Natürlich können nicht alle Mitarbeitenden immer alles von Anfang an perfekt so erledigen, wie du es dir vorstellst. Aber mal ganz ehrlich: Machst du nicht selbst auch ab und an Dinge, bei denen du hinterher denkst: Das wäre dann doch auch besser gegangen.
Als Gründer*in ist es nicht nur deine Aufgabe das Unternehmen zu führen, sondern auch deine Mitarbeitenden (siehe auch mein Artikel: vom Founder zur echten Führungskraft). Und dazu gehört ihnen zu vertrauen, sie Fehler machen und lernen zu lassen. Sie sind nicht (nur) da, um ihren Job zu erledigen. Sie wollen sich auch weiterentwickeln und das geht nur, wenn du sie lässt.
Rollenbeschreibung als 1. Schritt
Die Basis, um Verantwortung und Aufgaben tatsächlich auch sinnvoll abzugeben, sind ganz konkrete Rollenbeschreibungen. Das bedeutet, du schaust dir deine Kernprozesse an und definierst welche Rollen (nicht Personen), diese Aufgabe erfüllen sollen. Dann beschreibst du je Rolle konkret die Aufgaben, die Accountabilities und - und das ist der Game Changer - die KPIs. So erhalten alle deine Mitarbeitenden klare Ziele, anhand derer du ihre Arbeit messen kannst.
Scorecards als Sicherheit für dich
Neben den KPIs der Rollenbeschreibungen misst du nun auch den Wertefit deiner Mitarbeitenden. Gemeinsam mit der jeweiligen Person schaut ihr dann wöchentlich auf die Scorecard, also den aktuellen Stand der KPIs und mind. quartärlich auch auf den Wertefit. So weißt du stets Bescheid, wo der Mitarbeitende steht und ob die Aufgaben gemäß eurer Maßstäbe bearbeitet sind.
Es ist leichter als du denkst und hat einen enormen Effekt
Ich habe am Anfang auch gedacht, nein, diese oder diese Aufgabe kann ich doch nicht Mitarbeitenden übertragen und das gar nicht "kontrollieren". Es fiel mir zunächst schwer. Doch das Großartige war, dass ich damit nicht nur die Hände für die strategischen Themen im Unternehmen frei hatte, sondern die Mitarbeitenden geradezu aufgeblüht sind, mit neuen Ideen kamen, Prozesse effizienter machen wollten und ich damit nicht nur mich und die Mitarbeitenden vorangebracht habe, sondern das gesamte Unternehmen.
Wenn du dir auch wünschst, mehr Aufgaben abgeben zu können, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, melde dich gerne per PN oder buch dir gleich einen Termin.
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Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Freude 💛