Ich liebe diesen Satz. Er bringt es perfekt auf den Punkt. Du kannst noch so durchdachte Werte ausformuliert, klare Rollenbeschreibungen mit messbaren Zielen definiert und fein säuberlich strukturierte Prozesse aufgesetzt haben – all das nützt dir gar nichts, wenn du nicht konsequent handelst. Denn was du im Alltag tolerierst, wird früher oder später zur neuen Norm.
💬 Vorleben ist der erste Schritt
Alles beginnt bei dir. Wenn du als Gründer*in nicht das vorlebst, was du vom Team erwartest, wirst du langfristig keine High Performance etablieren können. Das gilt für eure Werte genauso wie für eure Art zu arbeiten – also zum Beispiel, wie ihr mit Stress, Krankheit, Deadlines oder Meetings umgeht.
Wenn du krank weiterarbeitest, sendest du die Botschaft, dass Gesundheit zweitrangig ist. Wenn du regelmäßig zu spät kommst, wird dein Team sich fragen, wie ernst ihr das Thema Verlässlichkeit wirklich nehmt. Und wenn du selbst keine saubere Meetingvorbereitung machst, wird sie früher oder später auch im Team vernachlässigt.
Wenn das alles bei dir stimmig ist, kommt der nächste Hebel.
🚦Konsequenz schafft Klarheit
Wenn im Team gegen gemeinsame Regeln oder Absprachen verstoßen wird, solltest du das klar ansprechen – und zwar direkt, zeitnah und in einer Form, die zu eurer Kultur passt. Denn sobald du beginnst, Ausnahmen zu dulden, verlieren die Regeln ihre Gültigkeit. Und irgendwann verlierst du auch deine Glaubwürdigkeit.
Es geht dabei nicht um bloßes Sanktionieren, sondern um Haltung. Wenn euch Pünktlichkeit wichtig ist, dann gehört es dazu, Verspätungen anzusprechen. Wenn alle vor einem bestimmten Meeting ihren OKR-Stand dokumentieren sollen, dann sollte es nicht stillschweigend akzeptiert werden, wenn eine Person es immer wieder vergisst.
Auch solche Gespräche lassen sich wertschätzend führen – und sie sind notwendig, wenn du eine Kultur schaffen willst, in der Leistung, Verlässlichkeit und Teamorientierung nicht nur auf Folien stehen, sondern tatsächlich gelebt werden.
🔁 Wiederholung ist ein Muster, kein Zufall
Wenn sich dieselbe Person wiederholt nicht an Vereinbarungen hält, reicht ein kurzer Hinweis irgendwann nicht mehr aus. Dann ist ein klares 1:1-Gespräch gefragt, in dem du aufzeigst, wie wichtig euch diese Standards sind und dass du wiederholtes Fehlverhalten nicht einfach ignorieren kannst.
Gleichzeitig kannst du nachfragen, was es braucht, damit die Person sich wieder an die Regeln hält. Vielleicht gibt es nachvollziehbare Gründe, vielleicht braucht es Unterstützung – oder vielleicht zeigt sich auch, dass die gemeinsame Basis einfach fehlt.
✨ Fazit
Wenn du konsequent handelst, stärkst du nicht nur deine Position als Gründer*in, sondern schaffst für das gesamte Team Klarheit, Orientierung und Sicherheit. Dadurch gewinnst du Vertrauen und sorgst für Loyalität. Es geht nicht darum, perfekt zu sein – sondern darum, verlässlich zu sein. Und das beginnt nicht mit dem was du sagst oder irgendwo aufschreibst, sondern im gelebten Alltag.
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Ich wünsche dir viel Erfolg bei allem was du tust! ❤️